Londolozi  ZA  2014

Ein grosser Geburtstag war angesagt, deshalb entscholssen wir uns weg zu fahren - weit weg!

Die geplante Reise nach Süd Afrika mit unserem eigenen Landi zu unternehmen hätte nicht nur sehr viel Zeit beansprucht sondern wäre auf Grund der politischen Situation in vielen Ländern Afrikas auch eher etwas kompliziert gewesen. Vor einiger Zeit hatte mich auf einer Website ein junger Leopard angelacht. Das Foto war bezeichnet mit Londolozi. Nachdem ich herausgefand was Londolozi ist, haben wir uns entschlossen, ein paar Tage in diesem Private Game Reserve, das im Gebiet von Sabi Sand im Krügerpark liegt,  zu verbringen und vor Ort einen Land Rover mit Ranger/Fahrer und Tracker zu mieten. 


18. - 22. Juni 2014:

Londolozi Tree Camp, Sparta Farm, Sabi Sand Mpumalanga ZA

Im Juni ist in South Africa Winter. 

Sonnenaufgang: ca. 06:40 Uhr      Sonnenuntergang: ca. 17:15 Uhr


Tagesablauf:

5:45 / 6:00 Uhr Tagwacht und Kaffe

6:15 / 6:30 Uhr  Abfahrt zur Morgensafari mit Sonnenaufgang im Bush

geplante Ankunft im Camp zum Frühstück: 9:00 - 10:00 Uhr - na ja, wir waren meist nicht vor  11 Uhr zurück…..

ca. 14:30 Uhr Mittagessen im Camp (haben wir nach spätem z’morge ausgelassen)

ab 15 Uhr Abfahrt zur Abendsafari mit Apéro aus dem Pic Nic Korb bei Sonnenuntergang im Bush

ab 19 Uhr Nachtessen bei Kerzenlicht und offenem Feuer im Camp


Wie gesagt, wir hatten einen umgebauten, offenen Land Rover TD4  für die Zeit im Camp gemietet. Begleitet wurden wir von Ranger Mark Nisbet und Elmon Mhlongo, einem Tracker mit über 40 Jahren Erfahrung auf seinem Gebiet. Die beiden bilden ein wahres „Dream Team“, sind leidenschaftliche Fotografen und eingefleischte Offroader - das hat zu 100% gepasst….

Während 5 Tagen (inkl. Ankunfts-  und Abflugtag) waren wir 8 mal im Bush unterwegs. Sind 1 mal im Sand River steckengeblieben -  ja bei Trockenheit im Winter eben im Sand - und ohne Hilfe von Sandblech oder MaxTrax dafür mit Sammeln von Altholz und Ästen (mit und ohne Laub), eben ganz nach alter Bushmanier, wieder aus dem Fluss gekommen. Und haben dank Elmon’s Erfahrung folgende Tiere gesichtet:

  • Stenboks
  • Impalas (ganze Herden)
  • Nyalas
  • Kudus
  • Giraffen
  • Steppen Zebras
  • Afrikanische Elefanten
  • Breitmaul Nashörner (mit Jungtier) 
  • Flusspferde
  • Nil Krokodill
  • Warzenschwein
  • Blaue Gnus
  • Afrikanische Büffel (grosse Herde)
  • Weissschwanz Manguste
  • Streifen Schakal
  • Tüpfel Hyänen (mit Jungtieren)
  • Geparde (mit Jungtieren)
  • Leoparde ( namens „ To Tone“ und  „Vomba“ )
  • Löwen ( „Sparta“ Rudel mit Jungtieren, „Tsalala" Rudel mit Jungtieren und zwei „Majingalane“ Männchen)
  • Affen beim Frühstück
  • diverse Vögel inkl. Geier und Adler
  • und einige Kleinsäuger, derer Namen ich nicht weiss (Baumhörnchen etc.)


All diese wilden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen zu dürfen, teils so nahe, man hätte sie Berühren können, ist schon etwas ganz besonderes. Vor allem, wenn man bedenkt, dass nicht wenige von ihnen akut vom Aussterben bedroht sind……Londolozi legt grossen Wert auf das Wohlbefinden der Tiere.  Die 15’000 ha Land sind nicht eingezäunt und ermöglichen somit allen  den freien Zugang zum gesammten Transfrontier Park. Eine Anti Wilderer Station liegt in nächster Nähe und die Farm beteiligt sich an den entsprechenden Programmen. Man hat den Eindruck, hier wird ein sanfter Tourismus betrieben, mit Respekt und Achtung vor dem, was die Natur zu geben hat.


Highlights:

Die 1-Tägige Suche nach den „Sparta“ Löwen mit Erfolg am „Geburtstagsabend“. Das Nashorn mit Jungtier. Von spielenden und anderen Elefanten umzingelt. Geparde. Beim Hyänenbau. Die Majingalane Löwen.


Malaria:

Obwohl Londolozi in Malariagebiet liegt, ist das Risiko im Winter eher klein. Für den kurzen Aufenthalt konnten wir - nach Anfrage beim Tropeninstitut, auf eine Prophylaxe verzichten. Wir haben uns mit heller Kleidung und Mückenspray (Anti Brumm forte) geschützt. Bei längerem Aufenthalt wäre die Mitnahme eines Notfallmedikaments empfohlen worden.


Anreise:

Flug nach Johannesburg OT, dann weiter mit „fliegendem Buschtaxi“ von FedAir ca. 1 Std mit Zwischenstops ( Flug wurde vom Camp organisiert).


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