2. Husky Tour Lapland 2014

Bereits zum 2. mal zog es uns in diesem Winter in den hohen Norden. Nicht der Auroras wegen sondern einmal mehr um mit unseren 4-beinigen Freunden von Hetta Huskies ein paar Tage in den Weiten Lapplands zu verbringen. 

Mit dabei: Gregor, Livia und Manuel


Anreise:

Diesmal übernachteten wir 2 mal in Helsinki und hatten somit einen vollen Tag in der Stadt zur Verfügung. Nebst bummeln stand ein Besuch im Finnish Museum of Photography auf dem Programm.


Ankunft in Hetta und Tag 1:

Am Sonntag abend war Gepäck aussortieren angesagt. Den Hunden zu liebe wird das Gewicht auf ein Minimum reduziert. Mein Gepäck bestand z.B. aus 1 Zahnbürste, 1 Tube Kälteschutzcrème, 1 Satz Wäsche, 1 Reserve  „first layer“ Thermowäsche, Fotoapparat und Reserve Akkus - alles in einen Handgepäck  Rucksack gestopft. Dazu kam noch ein Schlafsack. Alles Andere wird sowieso angezogen und mehr braucht es nicht.

Am 1. Tag waren ca. 30 km "round Hetta" angesagt - quasi zum Einfahren. Die Nacht durften wir in der neu fertiggestellten Kota auf der Farm verbringen - Auroras inkl.


Tag 2:

Nachdem die Hundeteams zusammen gestellt und jeder seinen Schlitten gepackt hatte, ging’s hinaus in die Weite Lapplands. Irgendwo zwischen 35 und 40 km über Hügel und Ebenen bis nach Galdotieva - am See. In dieser komfortablen Hütte (mit Warmwasser und Dusche) blieben wir 2 Nächte.


Tag 3:

Livia legte einen Tag Pause ein und nahm sich des leicht verletzten Pilgrim an. Es kommt halt immer wieder einmal vor, dass ein Hund im Gerangel der allgemeinen Aufregung etwas abbekommt. Dies passiert meistens am Morgen beim Fressen oder vor dem Start, wenn die Hunde voller Energie sind. Pilgrim genoss die gemütliche Stube und durfte am nächsten Morgen selbstverständlich nachhause.

An diesem Tag waren wir also mit nur 5 Schlitten und dafür mit je 6 Hunden unterwegs. Wow - die Post ging ab - 48 km durch Tunturi Lappi an die Norwegische Grenze und zurück.


Tag 4:

Hundetausch. Wieder komplett ging’s weiter über gefrorene Seen und Moorlandschaften, durch lichte Wälder wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und über den einen oder anderen Hügel. Diese Nacht verbrachten wir in einer klassischen Kota - ohne Licht und Wasser. Gekocht und geheizt wird bei Kerzenschein am offenen Feuer, geschlafen auf Rentierfellen. Und wenn des Nachts die Hunde heulen dann ist wohl irgendwo „Tomte Tummetott“  unterwegs und schaut zum Rechten.  (Tomte Tummetott - eine Kinderbuchserie von Astid Lindgren)


Tag 5:

Schon neigt sich unsere Tour dem Ende zu und es geht auf einer letzten Schlaufe zurück nach Hetta. Nach 5 „running“ Tagen, geniessen es die Hunde, wieder zurück in ihren Hütten zu sein, die Daheimgebliebenen zu begrüssen und die warme Fleischsuppe zu schlürfen, die wir ihnen zum Abschluss bringen dürfen. Bye bye - man sieht sich…...


Fazit:

Dies war unsere 2. Tour mit den Hetta Huskies und es war wiederum genial. Obwohl wir mehr oder weniger die selbe Route gefahren sind, haben wir doch Dinge gesehen, die wir das letzte mal auslassen mussten - z.B. die Fahrt entlang der Norwegischen Grenze wurde im letzten Jahr wegen einer Rentierherde abgekürzt.

Besonders schön auch die Tatsache, dass wir wiederum ein paar unserer Lieblinge vom letzten Jahr im Team hatten u.A. Atlas, Bino, Eka, Leon, Monthy, Nalle und ein paar „O“ dogs, um nur einige zu nennen. Natürlich schliesst man sie alle, auch die nicht erwähnten, ins Herzen….

Als Tourguide begleitete uns Doris Kallen aus Kandersteg. Und wie auch im letzten Jahr lief alles unter kundiger Aufsicht von Pasi - danke für die gute Küche und die Drinks am Abend ;-)

Ein gewisses Suchtpotenzial bleibt bestehen…….


Movie   

Fotos